Covid-19 in Westfalen….

Danke für euer Verständnis und eure Rückendeckung

Plötzlich war es da, etwas was man nicht sieht, wovor man sich nicht wehren kann, was ein einfach erwischt – ein Virus rollt über Deutschland.

Und auf einmal war anders. Schulen, SchoppingCenter, Fittnesstudios & Friseure wurden geschlossen, Lebensmittelläden darf man nur noch mit Einkaufswagen betreten, Spielplätze sind abgesperrt, ein Kontaktverbot ausgerufen.

Viele Personen sind in Kurzarbeit und auch unsere Vereinsplätze sind aufgrund der Situation und Reglungen menschenleer. Deutschland steht still. Ein komisches Gefühl zwischen Angst und Sorge aber auch zwischen Hoffnung und Optimismus machte sich breit. Natürlich überwiegen in diesen Zeiten die Angst und Sorge. Diese Situation mit allen folgenden Ereignissen war für uns alle neu. Und wenn etwas neu ist reagieren viele Menschen extrem.

So etwas wie Hamsterkäufer kannten wir doch alle nur aus den schlecht gemachten „Endzeit Hollywood Filmen“ bevor die Aliens die Welt erobern oder eine Monsterwelle mal wieder zum 19x New York zerstört. Aber dieses Mal war es echt. Leere Regale im Supermarkt und zum Teil unmenschliche Szenen wegen Klopapier. Gefolgt von den ersten amtlichen Schließungen von den auch unsere Vereine betroffen waren.

Natürlich mussten über alle Instanzen hinweg viele Veranstaltungen, Seminare, Turniere und Bundessiegerprüfungen abgesagt werden. Aber das „normale“ Leben ging erstmal weiter und es folgten die nächsten Sorgen. Aufgrund der weltweiten Pandemie und den damit verbundenen Sorgen des medizinischen Kollapses in Deutschland folgte ein Bundesweites Kontaktverbot. Das soziale Leben stand still!!!

Wie kann ich bei diesen Ereignissen von Gefühlen wie Hoffnung und Optimismus schreiben. Seit 2008 mache ich mittlerweile auf den verschiedenen Ebenen vom Verein über die Kreisgruppen bis hin zum Landesverband Vorstandsarbeit.

Noch nie zuvor habe ich soviel Einigkeit und Zustimmung in unserem Hundesport erlebt und gefühlt wie in dieser Zeit.

Natürlich waren und sind wir im Vorstand in allen Ebenen derzeit mit Problemen und Entscheidungen konfrontiert, die nicht immer einfach sind. Es macht uns selber sehr traurig, wenn LV oder DVG aber auch kleine Vereinsturniere abgesagt werden müssen.

In allen steckt von vielen Mitgliedern aber auch von Freunden und Partner die zum Teil nicht der DVG Familie angehören viel Arbeit in jeder Veranstaltung und so ist die Enttäuschung groß, wenn diese Arbeit nicht umgesetzt werden kann.

Und trotzdem gab es bis heute keine Diskussion und kein Gegenwind, wenn eine Entscheidung, wie zum Beispiel die sofortige Absage aller Terminschutzanträge und Seminare bis zum 30.04.2020 getroffen wurde.

Selbst in unseren sozialen Medien wie Facebook, welche sonst mit pro & contra eine Entscheidung explodieren, herrscht in dieser Zeit Einigkeit. Für dieses Vertrauen von Vorstandsentscheidungen und -beschlüssen möchte ich an dieser Stelle auch im Namen des Gesamtvorstandes des Landesverbands (aber ich denke auch im Namen des DVG Vorstandes) jedem einzelnem Mitglied danken.

Schön zu sehen ist auch der Zusammenhalt der Mitglieder der Verein. In nahezu jedem Verein und zum Teil auch über den Verein hinaus haben sich online WhatsApp Trainingsgruppen gegründet in den sich erfahrene und neue Mitglieder austauschen.

Bei Facebook werden verschieden Trainingsideen aus dem Wald gepostet und von vielen mit Sportlern mit produktiven Tipps kommentiert. Während also die Welt still steht und soziale Kontakte bundesweit eingefroren sind, so rückt die Hundesportfamilie gefühlt derzeit näher zusammen als zuvor.

Ich bin optimistisch das wir gemeinsam, auch wenn wir uns derzeit alle nicht sehen, diese Krise überstehen und hoffentlich alle zusammen wieder in den Sport einsteigen. Und vielleicht nehmen wir ja positives aus dieser Zeit mit – den es das Hobby, welches uns verbindet.

Passt auf euch auf und bleibt gesund.

 

Bericht und Bild: Dennis Gosain / Vize LV Westfalen)

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