LV Jugendzeltlager 2013

„Es war ein super Zeltlager, auch wenn wir anfangs echt Stress hatten, ihr habt es super umgesetzt…“ Das waren die letzten Worte, die ich nach dem LV Pfingstzeltlager 2013 an den Verein richtete, bevor ich erschöpft ins Auto fiel, um nach Hause zu fahren. Aber mal ganz von vorne…

Das es anders werden würde als gewohnt war allen klar, als sich der PHV Hohenlimburg-Reh um die Ausrichtung des Pfingstzeltlagers 2013 bewarb. Das bestätigte sich schon bei der Planung, Das Gelände befindet sich im Landschaftsschutzgebiet und Überschwemmungsbereich der Lenne – nach langen Gesprächen mit der Stadt dann die Entwarnung – wir bekamen eine Genehmigung und durften von Straße sperren bis Lagerfeuer fast alles. Auch das letzte Planungsgespräch war anders als sonst und fand in der Westfalenhalle während der Messe statt (dank an dieser Stelle an den VDH).

Bei strahlendem Sonnenschein war ich ausnahmsweise am morgen des 18.5. einer der Letzten, die das Gelände erreichten. Dadurch verzögerte sich auch die Anmeldung um fast 1 Std., was die gute Stimmung aber nicht trübte. Fast alle kannten sich aus der Vergangenheit. Aber es gab auch neue Gesichter insbesondere bei den Betreuern und ich kann nur hoffen, dass man sich auch im nächsten Jahr wieder sieht.

Eine offizielle Begrüßung entfiel aus bislang nicht bekannten Gründen und die Teilnehmer begaben sich direkt zur Schnitzeljagd. Genauso schnell wie der erste Tag begann war er auch wieder zu Ende – traditionell mit Frisbee und Lagerfeuer.

Am nächsten Tag überraschte der Verein nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Kran. Dieser schlug ein wie eine Bombe. Unser Landesvater Martin und Ich testeten den Kran als erstes. Natürlich nur um die Sicherheit unser Jugend zu gewährleisten.

Gegen Mittag überschlugen sich dann die Ereignisse, als Lisa mit blutendem Arm vor mir stand. Wegen einer alten Schraube ging es im Eiltempo in die Klinik – Nähen mit 6 Stichen. Als wir grade zum Platz wollten dann vor der Klinik fliegender Wechsel – meine Trainerkollegin Lara mußte auch in die Klinik wegen eines Hundebisses und weil alle guten Dinge 3 sind besuchte uns nach Lara dann unsere zweite Lisa, da sie am Vorabend gestürzt und der Arm noch immer dick war.

In der Zwischenzeit besuchte die Feuerwehr den Platz, um den Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten mit einem Schlauch ein Haus (klein) zu löschen. Außerdem hatte sich der Verein einen tollen Spaßparcour für Hund und Kind ausgedacht. Bei diesem sollten die Jugendlichen unter anderem erfahren was es heißt, diese Geräte als Hund nehmen zu müssen. Im Anschluss gab es noch eine kleine aber feine Gruppenarbeit für die Jugendlichen und ihre Hunde.

Zurück aus der Klinik die nächste negative Nachricht – Unwetterwarnung für unser Gebiet – nach einem kurzen aber teuren Anruf beim Deutschen Wetterdienst, wurde dieses auch noch bestätigt. Aber unsere Jugend lässt sich so schnell nicht ihr Zeltlager vermiesen – einige traten nach der Nachtwanderung (natürlich mit Erschreckern) zwar die Heimreise an, die meisten verlegten ihr Nachtquartier aber einfach ins Vereinsheim. Die Nachtache wurde auf 6 Personen aufgestockt.

Der dritte Tag begann daher recht früh – die ersten waren bereits um 7Uhr auf den Beinen – bevor es um 8 zum Frühstück ging.

Auch wenn das große Gewitter ausblieb waren wir alle froh, dass wir die Zelte bereits am Vortag abgebaut hatten, denn es regnete in einem durch…
Da es keine offizielle Begrüßung gab entfiel auch die offizielle Verabschiedung. Es waren sich trotz der Probleme und der Unfälle (es geht allen wieder gut) alle 38 Jugendlichen, 13 Betreuer, 12 Vereinshelfer und 9 Besucher einig: Es war ein super Zeltlager mit viel Spaß und Freude, auch wenn oder grade weil es anders war als sonst.

Ich kann den Helfern des Vereins, auch im Namen der Jugend, nur für diese Leistung danken. Insbesondere danken möchte ich Bianka & Ralf Trautmann, ohne die diese Veranstaltung so nicht stattgefunden hätte.
Ich hoffe nun, dass wir auch noch einen Ausrichter für das 17. Zeltlager 2014 finden, um diese schöne Traditionsveranstaltung weiter durch führen zu können.

Gruß Dennis
(LV OfJ Westfalen)