LV Jugendzeltlager 2011

Samstagmorgen in Marl Sickingmühle. 9 Uhr und schon wildes treiben für unser LV-Zeltlager 2011. Ankommen, schnell aufbauen und anmelden. O.K.- das schnell Aufbauen war dann doch nicht so schnell-die Begrüßung machten Martin und ich daher erst um 14 Uhr.

Dafür hatte Karin mir ein Megafon zur Verfügung gestellt, wie sich rausstellen sollte ein nerviger Fehler für alle Beteiligten. Denn das Gerät wurde mein bester Freund.

Weiter im Programm: T-Shirt bedrucken, Kraken basteln und Batiken. „Haben echt Glück mit dem Wetter“: sagte Klaus-doch dann fing es an-REGEN, REGEN, REGEN, BLITZ, DONNER und REGEN !!! Doch der Wettergott kennt den LV Westfalen nicht und hatte die Rechnung wohl ohne Ricarda und die Sportfreunde von Hohenlimburg Reh gemacht. Sie mobilisierten alle Jugendlichen im strömenden Regen Völkerball zu spielen. Der Verein bereitete in der Zeit schon einmal den warmen Tee vor. Sollte ja schließlich keiner krank nach Hause gehen. „Macht mal die Disco“: hieß es im Anschluss. Verdammt keine Musik da, also schnell mal improvisieren. Kein Problem-Playstation raus- Sing Star rein und Karaoke spielen. Wir sind vielleicht nicht die musikalischsten aber beim singen die lustigsten.

Es hat aufgehört zu regnen-schnell das Feuer an für Stockbrot; doch dann-wieder REGEN! Also haben wir den Abend ruhig ausklingen lassen.

Es folgte die erste (sehr kalte) Nacht.

Sonntagmorgen- Frühstücken- Sonne- super Wetter. Nach dem Essen folgte für die großen Jugendlichen samt Betreuer das Seminar „Erste Hilfe am Hund“ und für die Kleine Jugendlichen eine Bastelstunde. Pünktlich zum Mittag waren wir fertig. Beim Aufbau für das Hunderennen gab es für mich eine feuchte Überraschung-Dennis und Jacqueline warteten hinter einem Baum mit Wasser auf mich-bei diesem Attentat wurde auch unser 2ter LV Vorsitzender Peter in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch Daniel blieb vor einer kalten dusche nicht verschont.

Beim Hunderennen wurden Zeiten von 4Sek/50m erreicht. In der 3ten Runden sollten die Hundeführer die Strecke auch mitlaufen. Fredericke drückte mir mit dem Satz: „Jetzt bist du dran!“ spontan eine Leine samt Hund in die Hand. Was soll ich sagen-sie ist 0,5sek schneller als ich.

Die Zeit verflog so schnell, dass nach dem letzten Lauf der Grill schon wieder an war-also vor der Siegerehrung nochmal was essen.

Alle freuten sich, als mir gegen Abend die Feuerwehr telefonisch die Erweiterung der Genehmigung für das Lagerfeuer bestätigte. Also los; vorbereiten, anzünden, fertig.

Im Hintergrund wilder Trubel: Nachtwanderung JA oder NEIN? Als die wichtigsten Personen auf dem Platz – unsere Jugendlichen – fragten wann es los geht, stand die Entscheidung fest, wir machen was! Eine Schnitzeljagd mit Knicklichtern und Erschreckern im Wald. Gut, wer macht das?

Sarah, Basti, Sabrina, Denis, und Fabi organisierten kurz und setzten den Plan um. Was besonderes, da alle vor einigen Jahren selber noch Teilnehmer der Veranstaltung waren- Basti und Sabrina sogar ihren Nachwuchs dabei hatten. Es war volles Program mit Schreinen, Angst, Spaß und lautes Knallen. Sogar die gerufene Polizei die uns wegen letzeren bremsen sollte, fand die Umsetzung so gut, dass sie zum Schutz der Teilnehmer den Verkehr der angrenzenden Straße bremste (obwohl wir auch da Helfer hatten) und uns noch viel Spaß wünschte. War ja auch alles angemeldet. Mit der Nachtfrisbee endete auch dieser Tag.

Letzter Tag.

Abbau und Frühstück liefen parallel. Meine letzte Amtshandlung mit meinem Freund dem Megafon war das Zusammenrufen aller Beteiligten zur Abschlussrede bevor wir mit der Luftballonaktion das Zeltlager beendet haben….

STOP-nochmal zurück

Die Abschlussrede-ein paar Worte von mir, Martin, Peter und Uwe. Aber es gab ja noch die Betreuer aller Jugendlichen-es passierte etwas, was es so noch nie gab. Um dem Team des Vereins als Geste zu zeigen wie gut alles umgesetzt worden ist, sammelten ALLE Betreuer und Sandra übergab dieses Geld stellvertretend Klaus als Geschäftsführer des Vereins. Dieser war sprachlos, andere waren so gerührt das Tränen liefen.

Alle 54 Jugendliche, 34 Betreuer, 46 Hunde, 21 Vereinsmitglieder und 19 Gäste waren sich wohl einig: Es war ein gelungenes Zeltlager.

Ich persönlich möchte mich nochmal bei Martin und Peter bedanken, die uns im Wechsel alle 3 Tage begleitet haben, bei dem Team des Vereins für die Umsetzung und abschließend bei Sanny, Ricarda, Sandra, Daniel, Fabi und Simon- ihr habt durch eure Hilfe nicht nur den Verein sondern auch mich persönlich bei der Umsetzung unterstützt und wart somit ein wichtiger Teil der zum Erfolg beigetragen hat –

D A N K E !

Bis zum nächsten Mal

Gruß Dennis